Blog für Psychotherapie

 

Für alle, die weiterkommen und ankommen möchten und Menschen, die sich etwas trauen: Zum Beispiel das Recht auf die eigene Wahrnehmung!

Psychotherapie geht mit in tiefe Wälder, ohne zu erschrecken. 

Text: Verena Ronnenberg

Foto: Teka77/photocase.de

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern,

in alle Formen mich kleiden,

in alle Sprachen des Lebens, um dir Einmal wieder zu begegnen.

Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald. 

Text: Friedrich Hölderlin, Hyperion

Damit aus eisigen Zeiten keine Eiszeit wird!

Text: Verena Ronnenberg

Gefühle von Kindern sind direkt und unmittelbar. Wir wissen sofort, woran wir sind. Keine Maskerade, kein doppelter Boden. Jedenfalls solange sich keiner lustig über die Kleinen macht. Sonst fangen sie später an ihre Emotionen zu verbergen. Wir waren alle einmal so transparent und ehrlich. Um uns vor Spott oder Strafe zu schützen, fangen wir an unsere Gefühle zu verbergen. Wenn das über einen längeren Zeitraum geschieht wächst innere Unruhe in uns. Die Verdrängung der Emotionen bindet unsere Energie am falschen Ort und schränkt unsere Lebensfreude ein. In der Folge geht der direkte Zugang zu unseren Gefühlen verloren. Wir wissen gar nicht mehr so genau, warum wir gerade traurig oder unruhig sind. Obwohl wir doch über uns selbst am besten Bescheid wissen, kennen wir uns nicht mehr.

Das Leben ist schöner, wenn wir uns der Lebendigkeit unseres emotionalen Lebens stellen. Dann haben wir natürlich auch all die nicht s...

Leben zwischen Hässlichkeit-Trance und Schönheits-Wahn: Die Angst vor Hässlichkeit befällt beide Geschlechter, Frauen allerdings mehr als doppelt so häufig wie Männer, was auch nicht weiter verwundert. Denn auf Frauen lastest ein allgemeines Anpruchsdenken, was ihr Aussehen anbetrifft.  So als seien sie Mängelwesen, an denen immer irgendetwas noch verbessert werden muss, hier der Bauch, da die Oberschenkel, dort die Brust oder Nase, Haut oder Haare..., die Liste geht endlos weiter. Ist der Speck weggehungert, stört die Falte im Gesicht... Es ist für Frauen jeden Alters sehr schwierig, sich nicht im  Netz aus Fremd- und Selbstabwertung zu verfangen, um schließlich in einen Zustand hineinzugleiten, den ich die Hässlichkeit-Trance nenne. Ich meine damit den Zustand ständiger Selbstentwertung, und zwar nicht weil ich ein schweres Verbrechen, andere misshandelt oder vergewaltigt habe, nein, wegen des vermeintlichen "Vergehens", äußerlich nicht schön genug zu sein. Die Gedanken kre...

Es gibt viele wunderbare Frauen, die ihr immenses Potential nicht nutzen, weil sie sich schämen. Sie schämen sich nicht etwa, weil sie Verbrechen begehen, andere ausbeuten, misshandeln oder vergewaltigen. Sie schämen sich, weil sie mehr wiegen als es scheinbar für Frauen zur Zeit vorgesehen ist. Die gute Nachricht ist "Vorsehungen" und "Normen" ändern sich... und zwar mit euch und eurem Standing!  Body Shaming separiert euch von den eigenen Stärken und wirkt wie eine emotionale Burka. Tut den Zynikerin, die sich anmaßen über euch zu urteilen, den Body Shamern und emotional Verkümmerten nicht den Gefallen, euch durch deren lieblose, der Ganzheit entfremdete Augen zu sehen. Seht euch, wie ihr wirklich seid. Schön, einzig und eine Wohltat für diese Welt!

Text: Verena Ronnenberg

Foto: pnetzer / photocase.de

Angst nährt sich vor allem auch von gewohntem Verhalten in bestimmten Situationen. Manchmal bewirken kleine Veränderungen viel. Nicht jede Tapete passt. Tapetenwechsel im Inneren befreit von altem Muff!

Text: Verena Ronnenberg

Foto:erdbeersüchtig / photocase.de

Nur wer die Angst kennt, weiß, wann die Luft anzuhalten ist - und wann ausatmen möglich ist. Danach ist es wichtig, das eine von dem anderen zu unterscheiden!

Text: Verena Ronnenberg

Foto: pencake / photocase.de

Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts!? Genau genommen wissen Hasen sehr viel, nämlich das Konfrontation in angstbesetzten Situationen keine gute Strategie ist. Leider denken viele Menschen mit einer Angststörung, dass sie sich wieder und wieder mit der angstauslösenden Situation konfrontieren müssen, dass sie bloß nicht vermeiden dürfen. Vermeiden ist das große Tabu. Das Ziel ist "abzustumpfen" und zu merken, dass man überlebt. Viele "Angstpatienten" berichten mir, dass die Angst durch Konfrontation noch schlimmer geworden ist und dadurch noch zusätzliche Probleme entstanden sind, nämlich eine enorme Erschöpfung und die Angst vor der sogenannten "Vermeidung". Aus der Vermeidung des „Vermeidungstabus“ fühlen Patienten sich oft genötigt, sich selbst immer wieder angstauslösenden Situationen auszusetzen, und als Versager, wenn sie mal wieder Angst empfinden. Dabei ist es ganz natürlich, dass sie Angst empfinden .Durchbrechen Sie den Teufelskreis! Sie tun sich und ihrem Gehirn etwas Gut...

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Alle Texte & Beiträge Copyright by © Verena Ronnenberg

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Es ist nie zu spät, ins eigene Glück hineinzuwachsen!

                         

Praxis Ronnenberg in Aachen-Würselen 52146

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