Selbstliebe statt Selbstentwertung! Coaching und Psychotherapie mit Verena Ronnenberg

 

Leben zwischen Hässlichkeit-Trance und Schönheits-Wahn: Die Angst vor Hässlichkeit befällt beide Geschlechter, Frauen allerdings mehr als doppelt so häufig wie Männer, was auch nicht weiter verwundert. Denn auf Frauen lastest ein allgemeines Anpruchsdenken, was ihr Aussehen anbetrifft.  So als seien sie Mängelwesen, an denen immer irgendetwas noch verbessert werden muss, hier der Bauch, da die Oberschenkel, dort die Brust oder Nase, Haut oder Haare..., die Liste geht endlos weiter. Ist der Speck weggehungert, stört die Falte im Gesicht... Es ist für Frauen jeden Alters sehr schwierig, sich nicht im  Netz aus Fremd- und Selbstabwertung zu verfangen, um schließlich in einen Zustand hineinzugleiten, den ich die Hässlichkeit-Trance nenne. Ich meine damit den Zustand ständiger Selbstentwertung, und zwar nicht weil ich ein schweres Verbrechen, andere misshandelt oder vergewaltigt habe, nein, wegen des vermeintlichen "Vergehens", äußerlich nicht schön genug zu sein. Die Gedanken kreisen zwanghaft um das, was man äußerlich nicht für gut genug hält, und lassen immer weniger Raum für ein gutes Lebensgefühl. Bei nicht wenigen schraubt sich die Hässlichkeit-Trance hoch zu einer Dysmorphen Störung, das heisst, sie leben permanent unter einer inneren Anspannung und schämen sich für einen vermeintlichen körperlichen Makel. Der Leidensdruck ist enorm und viele Frauen, mittlerweile auch Männer, meist junge, kennen das Gefühl, sich hässlich zu finden. 

Irgendwann sind wir dann im eigenen Körper nicht mehr zu Hause. Wir laufen wie obdachlos neben uns selbst her.  Es ist gut, sich klarzumachen, dass erstens viele Menschen darunter leiden und zweitens dieses Phänomen vor allem ein inneres Abbild des teils sinnentleerten Wertesystems unserer Umwelt ist.  Aber es gibt sie, die Wege aus diesem unschönen Selbstgefühl. Ich lade Sie ein, sich selbst wieder zu beheimaten, ganzheitlich und wohlwollend auf sich selbst zu schauen, sich selbst wieder zu spüren - eben nicht bewertend zu betrachten. So viele Frauen trauen sich nicht, ganz sie selbst zu sein, weil sie denken, sie müssten erst noch dies und jenes an sich verändern, bevor sie das Recht haben, ihre Meinung zu sagen, sich durchzusetzen oder einfach nur ohne Selbstvorwürfe ihr Leben zu leben. Keine Frau ist ein Mängelwesen, an dem irgendetwas zu optimieren ist. Und wenn Sie doch unbedingt etwas optimieren wollen, dann vielleicht Ihr Bild und Denken von und über sich selbst. Es lohnt sich, auch nach Werten zu suchen, die Sie langfristig zufrieden machen, nicht diejenigen Werte zu verfolgen, die Sie angeblich zufrieden machen.  Wichtig ist, dass Sie sehen, wirklich achtsam wahrnehmen, was im Augenblick geschieht, und vor allem nicht die Menschen verpassen, die Ihnen wohlgesonnen sind und Sie wertschätzen. Glück können wir nur erkennen, wenn wir nicht mehr benebelt sind von dem Denken darüber, ob wir gerade schön genug sind oder nicht. Glück ist keine Frage des Aussehens, sondern eine Frage der Wahrnehmung und der Geschichte, die wir uns über uns selbst erzählen. Sagen Sie sich endlich die Wahrheit über sich selbst. Sie sind gut, so wie Sie auf die Welt gekommen sind. Hören Sie auf, sich aus abschätzenden, sezierenden, der Liebe entfremdeten Augen zu sehen. Seien Sie fair zu sich selbst, auch, oder erst recht, wenn andere es nicht sind. Steigen Sie aus der Hässlichkeits-Trance aus und kehren Sie zurück zu einem liebevollen Umgang mit sich selbst! Sie haben es verdient, und zwar vom ersten Atemzug an!

 

Text: Verena Ronnenberg

Foto: AlexAlex / photocase.de

 

 

 

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Heilpraktikerin für Psychotherapie

Es ist nie zu spät, ins eigene Glück hineinzuwachsen!

                         

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