Von wegen Angsthase - Hilfe bei Angst!


Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts!? Genau genommen wissen Hasen sehr viel, nämlich das Konfrontation in angstbesetzten Situationen keine gute Strategie ist. Leider denken viele Menschen mit einer Angststörung, dass sie sich wieder und wieder mit der angstauslösenden Situation konfrontieren müssen, dass sie bloß nicht vermeiden dürfen. Vermeiden ist das große Tabu. Das Ziel ist "abzustumpfen" und zu merken, dass man überlebt. Viele "Angstpatienten" berichten mir, dass die Angst durch Konfrontation noch schlimmer geworden ist und dadurch noch zusätzliche Probleme entstanden sind, nämlich eine enorme Erschöpfung und die Angst vor der sogenannten "Vermeidung". Aus der Vermeidung des „Vermeidungstabus“ fühlen Patienten sich oft genötigt, sich selbst immer wieder angstauslösenden Situationen auszusetzen, und als Versager, wenn sie mal wieder Angst empfinden. Dabei ist es ganz natürlich, dass sie Angst empfinden .Durchbrechen Sie den Teufelskreis! Sie tun sich und ihrem Gehirn etwas Gutes, wenn Sie damit aufhören. Wer sich immer mit angstauslösenden Situationen konfrontiert, verstärkt die negativen neuronalen Verbindungen, stärkt die „Synapsenautobahnen der Angst“ und bewirkt nur, dass sich die Angst noch breiter und gemütlicher in Kopf und Körper einnistet. Einen Sturm beruhige ich auch nicht dadurch, dass ich mit künstlichen Windböen auf ihn losgehe. Wie will ich denn auch langfristig Anspannung durch Anspannung lösen? Sie können sich von Ihrer Angst befreien. Es ist kein Zauberwerk sich von Angst zu befreien und es muss auch keine Tortur sein. Angst löst sich zum Beispiel durch Wohlwollen und Respekt vor sich selbst. In einem sicheren Umfeld (keinem angstauslösenden oder angespannten Umfeld) können Sie erst einmal wieder erspüren, was Sie zurzeit brauchen, um sich selbst wieder sicher zu fühlen (und vertrauen zu können). Folgen Sie Ihrem Selbstmitgefühl (nicht Selbstmitleid), also dem Verständnis für sich selbst, für das, was Sie wirklich brauchen (nicht was andere meinen, was Sie jetzt brauchen), und etablieren Sie ganz viele positive Gedanken, Gefühle und Handlungen in Ihren Alltag. Damit schaffen Sie es, ein positiv neuronal starkes Gegengewicht im Gehirn zu verankern, den Körper mit Gefühlen von Sicherheit und Vertrauen zu durchfluten. Es gibt viele Wege, wieder in ein entspanntes und glückliches Lebensgefühl zu wechseln. Viel Mut und Spaß dabei wünsche ich Ihnen!

Text: Verena Ronnenberg

Foto: suze / photocase.de

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Heilpraktikerin für Psychotherapie

Es ist nie zu spät, ins eigene Glück hineinzuwachsen!

                         

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